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Carl-Rabl Preis

Die Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. verleiht anlässlich ihrer Jahrestagungen in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen den Carl Rabl Preis.

Der Preis ist mit € 5.000 dotiert.

Der Preis wird in der Regel für hervorragende Publikationen auf dem Gebiet der Orthopädie/Unfallchirurgie und assoziierter Wissenschaften vergeben. Die Wahl erfolgt durch die Preiskommission und den VSOU-Vorstand. Die Monographie sollte in den letzten 2 Jahren vor der Erteilung des Preises erschienen sein. Der Preis wird an den oder die Autoren verliehen. Er wird während der Eröffnungsveranstaltung der jeweiligen Jahrestagung mit einer Urkunde verliehen.

Zur Person Carl R. H. Rabl (1894 – 1982)

Carl Rudolf Hans Rabl entstammt väterlicherseits einer alten österreichischen Arztfamilie. Er wurde am 16.6.1894 in Prag geboren. Damals war sein Vater der Ordinarius für Anatomie an der Prager Universität. Er war der Entdecker der mitotischen Zellteilung, die heute unter dem Namen der Chromosomenteilung bekannt ist. Seine Mutter war eine Tochter von Rudolf Virchow. Er selbst war verheiratet mit der Tochter des bekannten Berliner Friedrich Historikers Meinecke. Rabl war also von Herkunft und Tradition eng an der Wissenschaft und der humanistischen Kultur verbunden.

 

Nach dem 1. Weltkrieg und nach seinem Medizinstudium war Rabl zunächst an der Berliner Charité tätig. Aus „gesellschaftlich politisch relevanten Gründen“ (sein damaliger Chef duldete keine verheirateten Ärzte) wechselte er nach Heidelberg an die Orthopädischen Klinik. Nach Abschluss seiner Facharztausbildung ließ er sich 1926 in Saarbrücken als Kassenarzt nieder. Über 2 Jahrzehnte hatte er dort nur einen einzigen Kollegen! Neben dieser starken Beanspruchung fand er Zeit, sich in über 100 wissenschaftlichen Arbeiten mit den Problemen des Fachgebietes Orthopädie zu beschäftigen. Sein Hauptwerk war „Die Orthopädie des Fußes“.

 

1965 legte Carl R. H. Rabl mit Hermann Bauer den Grundstein für die ehemalige Fachzeitschrift "Orthopädische Praxis“ (heute OUP Zeitschrift für die orthopädische und unfallchirurgische Praxis) und war deren 1. Chefredakteur. Er veröffentlichte über 100 wissenschaftliche Arbeiten sowie sein Hauptwerk „Die Orthopädie des Fußes“. Die Zeitschrift „Orthopädische Praxis“ wuchs unter seiner maßgeblichen Federführung zu der meistgelesenen Fachzeitschrift im In- und Ausland.

Carl-Rabl-Preisträger 2016:

Prof. Dr. Michael Strobel & Priv. Doz. Dr. Thore Zantop

für ihr Buch

Arthroskopische Chirurgie - Kniegelenk (Band 1-4)

 

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